Rehabilitation und Vorsorge für pflegende Angehörige

Zu uns ins Alzheimer Therapiezentrum nach Ratzeburg kommen pflegende Angehörige leider oft erst dann, wenn sie am Ende ihrer Kräfte sind. Das kann der Fall sein, weil

  • sie schon lange Zeit rund um die Uhr ein demenzbetroffene Familienmitglied versorgen: Partner oder Partnerin, Vater oder Mutter, Schwieger- oder Großelternteil. 
  • die Pflege eines demenzkranken Familienmitglieds gerade hinter ihnen liegt (der/die Betroffene lebt jetzt in einem Pflegeheim oder ist verstorben). 

Was bedeutet Vorsorge? Rechtzeitig zu lernen und zu wissen, wie man das tägliche Leben mit einem demenzbetroffenen Familienmitglied bewältigt, ohne dabei krank zu werden, das kann man mit einer stationären psychosomatischen Vorsorgemaßnahme erreichen. Diese sollten pflegende Angehörige durchführen, sobald bei ihrem Familienmitglied eine Demenz diagnostiziert ist und sie sich entschlossen haben, den Betroffenen zu Hause zu betreuen.  

DAS RATZEBURGER MODELL

Unsere Rehabilitanden können das demenzbetroffene Familienmitglied – oft ist es ein Partner oder ein Elternteil – gerne mitbringen. Wir haben in unserer Klinik dafür einen speziellen Angehörigenbegleitbereich mit eigenem Pflege- und Betreuungsteam, in dem die Begleitpersonen wohnen, betreut und versorgt werden und eine eigene Therapie erhalten.

Wir haben diesem besonderen Angebot deshalb einen Namen gegeben, weil wir modellhaft die einzige psychosomatische Rehaklinik in Deutschland sind, die das demenzbetroffene Familienmitglied mitaufnimmt und mittels MAKS-Therapie fördert.

Haben Sie Fragen an das Team vom Alzheimer Therapiezentrum? Dann rufen Sie gleich unser Beratungsteam an: 04541 13-3800