Herzlich willkommen im Ratgeberbereich des Alzheimer Therapiezentrums

Als betreuender Angehöriger eines demenzerkrankten Menschen haben Sie tagtäglich mit vielen Problemen zu kämpfen: Ihr Angehöriger verliert mehr und mehr Fähigkeiten und damit auch seine Selbstkontrolle.

Sie dagegen versuchen, diese Verluste auszugleichen und übernehmen schrittweise die Kontrolle - ob Sie wollen oder nicht. Haben Sie dabei oft den Eindruck, als müssten Sie immer funktionieren, obwohl sie doch selbst auch Ihre eigenen Nöte und Sorgen haben?

In unserem Ratgeber finden Sie Informationen, Tipps und Ideen, wie sie Ihren Alltag mit dem Demenzkranken besser bewältigen können und auch für sich selbst etwas tun können. Zusammengestellt werden die Beiträge von den Experten aus unserem Team.

Es lohnt sich immer wieder einmal vorbeizuschauen, denn in jedem Monat gibt es einen neuen Beitrag.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team des Alzheimer Therapiezentrums

 


MAKS-Therapie im Alzheimer Therapiezentrum Ratzeburg

Ohne Medikamente noch lange die kognitiven Fähigkeiten zu erhalten, das ist das Ziel der MAKS-Therapie für Menschen mit Demenz. Demenzbetroffene Begleitpersonen von Rehabilitanden im Alzheimer Therapiezentrum erhalten die MAKS-Therapie.

Was die MAKS-Therapie bei Menschen mit Demenz erreicht und wie sehr davon die Angehörigen profitieren können, die sie viele Jahre rund um die Uhr versorgen, darüber berichtet Chefarzt Synan Al-Hashimy.

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Am Anfang einer Demenz: Wie verhalten sich Angehörige richtig?

Für jede Familie bedeutet es ein großes Dilemma: Wieviel Wahrheit verträgt der Betroffene und wie offen soll man Freunden oder gar Fremden gegenüber die Demenz eines Angehörigen thematisieren? Weil kein Fall dem anderen gleicht, berät Psychologin Bianka Mohn die Patienten des Alzheimer Therapiezentrum Ratzeburg deshalb auch ganz unterschiedlich.

„Ich bitte um Verständnis! Mein Angehöriger ist an einer Demenz erkrankt und verhält sich deshalb ungewöhnlich.“ So oder ähnlich lauten die Texte auf den kleinen Karten, die von unterschiedlichen Organisationen (oder auch von uns) zur Verfügung gestellt werden. Sie sollen es den Angehörigen von demenziell erkrankten Menschen erleichtern, ihre Umwelt diskret darüber aufzuklären, was beispielsweise mit dem Partner oder der Mutter „nicht stimmt“.

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Ihr gutes Recht: Pflegende Angehörige wählen die passende Reha-Einrichtung selbst 

Wenn einer einen Antrag stellt … hinter den Geschichten zu abgelehnten Reha-Anträgen stecken oft traurige Schicksale. Viele Antragsteller wissen zwar, dass sie ein Recht haben auf Widerspruch bei Ablehnung oder ein Wunsch- und Wahlrecht, die Reha-Klinik betreffend. Aber viele kapitulieren entnervt, weil sie in ihrer Pflegesituation nicht mehr die Kraft finden für den bürokratischen Aufwand. Das Team des Alzheimer Therapiezentrums will pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz Mut machen, eine Reha in ihrer Wunschklinik zu beantragen. 

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Tagespflege: Wichtiger Baustein für pflegende Angehörige 

Wer einen Menschen mit Demenz zu Hause versorgt, wird ganz schnell merken: Alleine schaffe ich das nicht! Manuela Kletzin wundert sich täglich, wie wenige Angehörige dieses wichtige Entlastungsinstrument für sich nutzen und so die finanziellen Möglichkeiten der Pflegeversicherung nicht in Anspruch nehmen. Wir haben sie eingeladen als Gastautorin über ihre Erfahrung mit Tagespflege zu berichten. In Schleswig-Holstein arbeitet sie mit Kolleginnen im gemeinnützigen Verein mein pflegezentrum e.V. gegen den Beratungsnotstand.

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